
Dienstag, 8. September
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Strassenkunst
Basel besitzt viele Brunnen. Darunter auch einen Brunnen, den der Künstler Tinguely gestaltet hat. In einem Bassin befinden sich die für ihn typischen kinetischen Skulpturen, die aus Schrott zusammengestellt scheinen. Der ganze Brunnen ist immer in Bewegung. Einerseits wirkt es anstrengend, was die Maschinen alles leisten: Wie ein Abtropfsieb versucht, Wasser zu schöpfen, eine andere Figur hat als Arme zwei Schöpfkellen, die unablässig das Wasser bewegen, bei anderen sprühen Schläuche das Wasser im Bogen über das Bassin. Die tänzerischen Maschinen wirken witzig und auch der Wind macht bei dem Spiel mit, indem er die Gischt fein verteilt, so dass sich darin das Licht der Sonne bricht.
Ein Impuls
Vielleicht gleicht der Alltag manchmal einem Brunnen von Tinguely: Manches kommt sehr wichtig daher, doch ist es das? Welchen sinnvollen und welchen schrägen Maschinen des Alltags ich wohl heute begegne?
Verweilen in der Gegenwart
Der konkrete Ort: Nimm den Ort wahr, an dem du jetzt bist, als wäre es das erste Mal. Dann nimm dich wahr, wie du an diesem konkreten Ort bist. Für ein paar Augenblicke einfach da sein wollen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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