18.5.26 Goldstaub – Lebensspuren im Alltag. Blog und Podcast von Ostern bis Pfingsten

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Etwas goldener Staub

Am Sonntag im Park: Nachdem es sich die letzte Woche sih eher wie April angefühlt hat, lockt die Nachmittagssonne die Leute nach draußen. Mich auch. Trotz der Kühle hat die Natur sich weiterentwickelt. Im Bethmannpark staune und freue ich mich an den vielen Blüten, die den Park mit Farbe und Duft erfüllen. Da gibt es viele Rosensorten, roten Mohn und auch die Pfingstrosen treiben aus. Oben an den Stängeln falten sich über den Blättern dicke Blütenkelche aus. Bei einer besonders schönen Pfingstrose verweile ich. Tiefrot leuchtet sie über dem Grün der Blätter.

Ein Impuls

Die leuchtende, rote Farbe passt natürlich gut zum Heiligen Geist, dessen liturgische Farbe das Rot ist, wohl vom Feuer herkommend, das sich auf die Jüngerinnen und Jünger an Pfingsten herabsenkte. Die Grüntöne der Blätter sind nicht weniger passend, denn im Mittelalter war die Farbe des Geistes Grün, Hildegard von Bingen nennt ihn die „Grünkraft“. Komm, Heilger Geist, der Leben schafft, es sind Lebensfarben. Welche lebendigen Farben dieser Tag schenken wird?

Verweilen in der Gegenwart

Lebendiger Atem: Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie du ausatmend etwas lassen kannst.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.