10.10.24 Übergänge. Herbstblog

Donnerstag, 10. Oktober

Audio

Das Gedicht – von Giuseppe Ungaretti

eterno – ewig

Tra un fiore colto e l'altro donato 
l'inesprimibile nulla

Zwischen einer gepflückten Blume und der geschenkten
das unausdrückbare Nichts

Ein Impuls

Ewig ist im Dazwischen. So scheint es in der Zeit auf, für einen Augenblick, leicht und zart, wie die Blume.

Der Weg in die Gegenwart

Im Atem bleiben.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

Quelle

Giuseppe Ungaretti, eterno, übertragen von Ingeborg Bachmann in: Gedichte.