Donnerstag, 10. Oktober
Audio
Das Gedicht – von Giuseppe Ungaretti
eterno – ewig
Tra un fiore colto e l'altro donato
l'inesprimibile nulla
Zwischen einer gepflückten Blume und der geschenkten
das unausdrückbare Nichts
Ein Impuls
Ewig ist im Dazwischen. So scheint es in der Zeit auf, für einen Augenblick, leicht und zart, wie die Blume.
Der Weg in die Gegenwart
Im Atem bleiben.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.
Quelle
Giuseppe Ungaretti, eterno, übertragen von Ingeborg Bachmann in: Gedichte.


Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.