Markus. Ein Reisebericht (12.10.20)

Montag, 12. Oktober

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Tagebuch: Mk 15, 31-32
Ebenso verhöhnten ihn auch die Hohepriester und die Schriftgelehrten und sagten untereinander: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Der Christus, der König von Israel! Er soll jetzt vom Kreuz herabsteigen, damit wir sehen und glauben. Auch die beiden Männer, die mit ihm zusammen gekreuzigt wurden, beschimpften ihn.

Ein Impuls
Wieviel Beweise brauchen sie noch. Anderen hat er geholfen – sollte das nicht reichen? Vom Kreuz herabsteigen – dann wollen sie glauben, wenn sie sehen. Aber das geht nicht. Nicht, weil Glaube gleichzusetzen wäre mit Nicht-Wissen. Glaube braucht Freiheit, um wirklich Antwort geben zu können. Gott hofft auf diese freie Antwort. Diese Freiheit ertragen sie nicht. Gott soll passgenau für die eigenen Vorstellungen sein. Doch Gott ist viel größer, aber er spielt diese Größe nicht aus. Vom Himmel, da steigt er herab, nicht vom Kreuz. Er bleibt bei den Menschen, gerade dort, wo es dunkel ist.

Für hier und jetzt
Gott ist größer. Gott ist ganz nah.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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