Markus. Ein Reisebericht (19.7.20)

Sonntag, 19. Juli

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Tagebuch: Mk 12, 10-12
Habt ihr nicht das Schriftwort gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen? Daraufhin hätten sie Jesus gern verhaften lassen; aber sie fürchteten die Menge. Denn sie hatten gemerkt, dass er mit diesem Gleichnis sie meinte. Da ließen sie ihn stehen und gingen weg.

Ein Impuls
Der Stein, den die Bauleute verwarfen: Zu unbehauen, zu unpassend, zu porös, nicht schön genug, warum auch immer, das Ergebnis ist klar: Dieser Stein taugt nichts auf dem Bau. Doch es kommt ganz anders: Dieser Stein wird sogar Eckstein, das heißt der Stein, der das Ganze stützt. In der Osternacht wird dieser Psalmvers gesungen. Jesus, der stehen gelassen wurde, wird zum Eckstein. Das Leben, das verdrängt wurde, bahnt sich den Weg.

Für hier und jetzt
Den Tag in Gedanken durchgehen und sich fragen, wo du einen unerwarteten Eckstein entdeckt hast.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

19-7-2020

 

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