Himmel 2.11.2019

Samstag, 2. November

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Der Text: Morgenstern der finstern Nacht (Angelus Silesius)

1. Morgenstern der finstern Nacht,
der die Welt voll Freude macht,
Jesu mein, komm herein,
leucht in meines Herzens Schrein.

2. Schau, dein Himmel ist in mir,
er begehrt dich, seine Zier.
Säume nicht, O mein Licht,
komm, komm, eh der Tag anbricht.

3. Deines Glanzes Herrlichkeit
übertrifft die Sonne weit;
du allein, Jesu mein,
bist, was tausend Sonnen sein.

Der Weg in den Text

Am Beginn unserer Reihe über den Himmel steht die Poesie des Angelus Silesius. Er führt an die Schwelle, wo sich Nacht und Tag begegnen:

Morgenstern der finstern Nacht,
der die Welt voll Freude macht, / Jesu mein, komm herein,
leucht in meines Herzens Schrein.

Der Himmel, das ist das Gewölbe über uns, die Weite des Alls, die Gestirne, Sonne und Mond  und diese kosmische Pracht spiegelt sich wieder im Menschen, weil Jesus leuchtet, wie der Kosmos:

2. Schau, dein Himmel ist in mir,
er begehrt dich, seine Zier. / Säume nicht, O mein Licht,
komm, komm, eh der Tag anbricht.

3. Deines Glanzes Herrlichkeit
übertrifft die Sonne weit; / du allein, Jesu mein,
bist, was tausend Sonnen sein.

Der Weg in die Gegenwart
Magst du Jesus einladen? Vielleicht ist er schon da, ganz diskret, ein Leuchten im Innern, wie der Morgenstern, der die Morgenröte ankündigt.

Vielleicht bist du auch an einem anderen Ort oder Gedanken hängen geblieben. Dann verweile dort und komme im Laufe des Tages immer wieder einmal darauf zurück, um der Bedeutung für dich nachzuspüren.

 

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