Ernte – Dank 16.10.2019

Mittwoch, 16. Oktober

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Der Text: Mt 13, 24-30

Der Text der nächsten Tage ist aus dem Matthäusevangelium: Mt 13, 24-30.

Jesus legte ihnen ein anderes Gleichnis vor: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während nun die Menschen schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging weg. Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: Das hat ein Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt. Lasst beides wachsen bis zur Ernte und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune!

Der Weg in den Text

Es gibt Unkraut und Unkraut. Solches, das man entfernen kann und sollte, Dieses Unkraut aber kann man nicht ausreißen, ohne auch den Weizen zu zerstören. Wenn der Weizen für das Himmelreich steht, dann heißt das, dass das Himmelreich mit dem, was ihm entgegensteht, verwachsen ist und es nicht immer eindeutig ist, was Weizen und was Unkraut ist.

Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt. Lasst beides wachsen bis zur Ernte

Die Knechte müssen es aushalten, dass es Unkraut gibt.

Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt. Lasst beides wachsen bis zur Ernte

Der Weg in die Gegenwart
Das Unkraut aushalten, noch so eine schwierige Übung. Sie ist aber sehr heilsam, weil sie einen Riegel vorschiebt zu meinen, wir könnten uns schon selbst unkrautfrei machen. Darauf vertrauen, dass der Weizen wächst – eine Alternative für dich?

Vielleicht bist du auch an einer anderen Stelle hängen geblieben. Dann verweile dort und komme im Laufe des Tages immer wieder einmal darauf zurück, um ihrer Bedeutung nachzuspüren.

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