Ernte – Dank 8.10.2019

Dienstag, 8. Oktober

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Der Text: Mk 4, 1-9

Der Text dieser Woche ist aus dem Markusevangelium: Mk 4, 1-9.

Und wieder begann er, am Ufer des Sees zu lehren, und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Gleichnissen. Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen: Hört! Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat und sie brachte keine Frucht. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreißigfach, sechzigfach und hundertfach. Und Jesus sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!

Der Weg in den Text

Das Gleichnis hat eine Vorgeschichte. Es beginnt mit dem Bild des Sämanns, der den Saatkorb mitnimmt und auf das Feld geht, das für die Aussaat bereit ist:

Hört! Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen.

Die Vorgeschichte, das ist die Geschichte der Saatkörner im Korb. Sie stammen aus der letzten Ernte. Ein Teil der Ernte wird zurückgehalten, um damit für das nächste Jahr zu säen. Das ist eine besondere Vorratshaltung, die nicht einfach einbunkert, sondern Neues schaffen will.

Hört! Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen.

Der Weg in die Gegenwart
Nicht gleich alles verbrauchen, sondern sich sinnvoll einteilen; die Güter der Erde sind begrenzt und kostbar. Der unmittelbare Zusammenhang zwischen Zurückhalten, Aussaat und Ernte ist uns nicht mehr so geläufig, das kann verführen leichtfertig zu konsumieren. Vielleicht kannst du heute die Kostbarkeit der Nahrung etwas mehr wahrnehmen, der Nahrung für den Körper und auch die geistliche Nahrung.

Vielleicht bist du auch an einer anderen Stelle hängen geblieben. Dann verweile dort und komme im Laufe des Tages immer wieder einmal darauf zurück, um ihrer Bedeutung nachzuspüren.

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