Lebensbilder – Der Osterblog 2.6.2019

Raum

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Der Text: Madeleine Delbrêl, Der Ball des Gehorsams

Herr, lehre uns den Platz,
Den in dem endlosen Roman,
Der zwischen dir und uns begonnen hat,
Der Tanz einnimmt, dieser seltsame Tanz unseres Gehorsams.

Offenbare uns das große Orchester deiner Heilspläne,
Worin das, was du zulässt,
Einfach befremdliche Töne von sich gibt
Inmitten der Heiterkeit dessen, was dein Wille ist.
Lehre uns, jeden Tag die Umstände unseres Menschsseins anzuziehen
Wie ein Ballkleid, das uns alles an ihm lieben lässt
Um deinetwillen, wie unentbehrlichen Schmuck.

Gib, dass wir unser Dasein leben
Nicht wie ein Schachspiel, bei dem alles berechnet ist,
Nicht wie einen Wettkampf, bei dem alles schwierig ist,
Nicht wie einen Lehrsatz, bei dem wir uns den Kopf zerbrechen,
Sondern wie ein Fest ohne Ende, bei dem man dir immer wieder begegnet,
Wie einen Ball,
Wie einen Tanz,
In den Armen deiner Gnade,
Zu der Musik allumfassender Liebe.
Herr, komm und lade uns ein.

Der Impuls
Das Leben gleicht einem Tanz in den Armen Gottes, festlich gekleidet sind die Tänzerinnen und Tänzer im Ballsaal, sie haben das beste Kleid angezogen: Ihr Menschsein. Ziehe es an, dieses konkrete Menschsein, und hab keine Angst, wenn du meinst, dass da ein paar Risse zu viel und einige Flecken doch sehr auffällig sind. So, genau so, will Gott dich einladen zum Tanz.

Der Weg in die Gegenwart
Verweilen bei dem, was sich dir gezeigt hat.

 

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