Begegnungen – 8.2.2019

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Der Text Lk 2, 36-38
Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.

Der Impuls
Hanna, die Prophetin, hält sich wie Simeon im Tempel auf. Von ihr sind keine direkten Worte überliefert, und doch hat sie einiges zu sagen. Auch Hanna begegnet Jesus und seinen Eltern. Darüber hinaus begegnet sie allen, „die auf die Erlösung Jerusalems warteten.“ Um diese Begegnung wird es morgen gehen. Heute möchte ich die Aufmerksamkeit auf ihre Berufsbezeichnung legen: Prophetin. Eine Prophetin ist jemand, die in Begegnung mit der Welt Gott erkennt und in der Begegnung mit Gott die Welt neu sieht. Das sind zwei Bewegungen, die zusammen gehören. Propheten sind Menschen mit wachen Sinnen. Hannas Begegnung mit dem Kind geschieht aus und in Achtsamkeit.

Der Weg in die Gegenwart
In der Begegnung mit der Welt Gott erkennen und in der Begegnung mit Gott die Welt. Heute einmal besonders auf die kleinen Dingen achten, als Übung für die Achtsamkeit.

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