Weiblich 4.11.2018

Audio: Text und Impuls

An den kommenden Sonntagen gibt es eine eigene Reihe, Impulse mit und von Frauen und ihrem Blick auf den Himmel: Weiblich. Impulse zu Gott und die Welt

Mechthild von Magedeburg
Die „große , charismatische Mystikerin“ (Volkmar Zühlsdorff) wurde um 1208 geboren. Jung verlässt sie ihr vermutlich vornehmes Elternhaus und schließt sich den Beginen an. Fast 30 Jahre schweigt sie über ihre mystischen Erfahrungen. Auf Drängen ihres Beichtvaters beginnt sie 1250 ihre Visionen aufzuschreiben, in Niederdeutsch, der Sprache des Volkes. „Das fließende Licht der Gottheit“ lautet der Titel ihres Werkes. Mechthild gewinnt Freunde und Bewunderer – und auch viele Neider. 1270 wird sie im Kloster Helfta aufgenommen, wo sie 1282 oder 1297 stirbt.

Der Impuls
Das fließende Licht der Gottheit: Wie ein Schleier aus Licht legt Gott sich um den Menschen, um die Schöpfung. So wie das Licht durch die Fenster einer gotischen Kathedrale hineinkommt, die farbigen Fenster das Licht über die Mauern, den Boden und die Betenden tanzen lassen – und die Betenden tanzen lassen, wie Mechthild es einmal schreibt: Ich tanze, Herr, wenn du mich führest“, so kommt Gott hinein, in die Welt, scheint durch die Ritzen, durch die Ritzen der Freude und des Kummers, durch die Ritzen der Alltäglichkeit. Gottes Licht fließt durch diesen Tag, fließt durch deinen Tag.

Der Weg in die Gegenwart
Das, woran deine Aufmerksamkeit hängen geblieben ist, dort verweile. Du kannst auch die Musik nehmen: Mary Black: no frontiers, „Heaven knows no frontiers – and I’ve seen heaven in Your eyes. Der Himmel kennt keine Grenzen – und ich habe den Himmel in deinen Augen gesehen.“

Die Musik
https://youtu.be/pwHLcssjtyI

2 Comments

  1. Vielen Dank für diesen wunderbaren Impuls heute und diese Musik . ……. Gänsehaut pur und ein wohliges Gefühl der Wärme eines Lichtstrahls.

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  2. In der letzten Woche hatte ich wunderschöne Sonnenuntergänge aus dem Fenster meines Büros erlebt, das strahlende gelbrote Licht was direkt auf mich hineinströmte war einfach berauschend, gerade in unruhigen Zeiten war es Zeichen von Hoffnung, Frieden und Gottes Gegenwart in allen unseren Gedanken und Entscheidungen…

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