Als hätt der Himmel die Erde still geküsst 9.8.2018

Audio: Text und Impuls

Das Gedicht: Jochen Klepper. Gott wohnt in einem Lichte, Str. 4
4) Er macht die Völker bangen
vor Welt- und Endgericht
und trägt nach dir Verlangen,
lässt auch den Ärmsten nicht.
Aus seinem Glanz und Lichte
tritt er in deine Nacht:
Und alles wird zunichte,
was dir so bange macht.

Der Impuls
Welt- und Endgericht, ja da gibt es das Bangen. Aber Klepper verweilt dort nicht, sondern bei der Hoffnung. Auch den Allerärmsten, der, der nichts hat, auch geistlich nicht, den lässt er nicht verloren gehen. Ja Gott geht sogar weiter: Er verlässt sein Licht und tritt ein die Nacht. Dann ist das Bangen vorbei. Nicht Gott macht bangen, sondern die Gottlosigkeit. Gott wohnt in einem Lichte, dem keiner nahen kann und tritt aus seinem Licht, zu dir, um dich zu umscheinen. Heute.

Der Weg in die Gegenwart: Der heutige Abschnitt
Bei dem Wort, dem Satz, bei der Formulierung, die dich anspricht, verweile und komme den Tag über immer wieder einmal darauf zurück.

Audio II: Das ganze Gedicht

Gott wohnt in einem Lichte

 

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