Himmel und Erde – Die Fortsetzung. 10.4.2018

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Der Text: Apg 2, 1-4
Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle Jünger am gleichen Ort.  2Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.  3Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.  4Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

Der Impuls
Nach dem biblischen Bild des Feuers für den Heilige Geist, folgt heute ein Bild aus der geistlichen Tradition. Hildegard von Bingen nennt den Heiligen Geist die „Grünkraft“, lateinisch viriditas. Es ist die Kraft, die allem Leben einhaucht und am Leben erhält. So wie nach dem Winter das zarte Grün sprosst, so belebt Gottes Geist den Menschen. Die Viriditas befähigt und ermutigt zu einem gerechten Leben, einem tugendhaften Leben, wie es Hildegard nennen würde.
Grünkraft: Welche Assoziationen kommen dir?
Gibt es grüne Kräfte in dir, in deinem Leben?

Der Weg in die Gegenwart
Deine Worte, O Gott, sind dazu da, in uns die Welt zu durcheilen
(Madeleine Delbrêl)

Wer mehr zur Grünkraft lesen möchte: Kloster St. Hildegard Eibingen

1 Comment

  1. …und wie, so viele…die Grünkraft habe ich gerade an diesen Tagen erlebt, 41 Stunden ungeplant auf Reise gewesen („wenn ein heftiger Sturm daherfährt“) und Meetings erlebt, bei denen viriditas sehr präsent war…. Danke für den so gut passenden Impuls…

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