Kaleidoskop. Schönheit im Fragment – Der Sommerblog (13.9.)

Dienstag, 13.September

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Ein Buch: Die grosse Wörterfabrik

„Die große Wörterfabrik“ ist der Titel eines Bilderbuchs. Es erzählt die Geschichte von Paul und Marie, die in einem Land leben, in dem man die Wörter, die man sagen will, kaufen muss. Sie werden in der Wörterfabrik hergestellt. Der Wind weht immer wieder Wörter vorbei, die aus dem Schornstein entwichen sind. Mit Schmetterlingsnetzen fangen die Kinder diese Wörter ein. Paul hat drei Wörter sammeln können, die er aufhebt, um sie in einem besonderen Moment Marie zu sagen.

Ein Impuls

Wie viele Wörter hat ein Tag? Wir gebrauchen viele und hören viele. Belangloses und Wichtiges, Schönes und Schmerzhaftes, Wörter können verletzen und Wörter können heilen. Manche Wörter sind ganz besonders. Die Wörter, die Paul der Marie schenkt, sind besonders, weil Paul sie zu Marie sagt und so zu etwas Besonderem macht. Es sind die Worte, die er hat, und Marie versteht, dass „Kirsche“ noch mehr bedeutet als die Frucht. Welche Wörter mag wohl dieser Tag fliegen lassen, welche Wörter kann ich einfangen? Ich glaube, dass diese Wörter ein gutes Abendgebet sein können, wie Marie wird Gott sie schon verstehen.

Der Weg in die Gegenwart

Auf die Wörter des Tages achten.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.