Aufbrechen. Der Blog zur Osterzeit

Dienstag, 19. April

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Der Text: Joh 20, 5 – 9

Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging jedoch nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse.

Ein Impuls

Die Zeichen des Todes sind noch da, Leinenbinden und Schweißtuch. Merkwürdig aufgeräumt ist es in dem Grab. Die Utensilien haben ihre Funktion verloren. Wieviel Kram hebe ich eigentlich auf, der seine Funktion verloren hat, so aufgeräumt es auch sein mag? Die Leinenbinden meines Alltags können immer noch festbinden. Das Leben ist viel ungebundener. Zumindest bei Johannes. Wie tröstlich, dass Zeit gelassen wird, um zu verstehen. Da bin ich den beiden Jüngern sehr nahe.

Der Weg in die Gegenwart

Mit einem bewussten Schritt starten.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.