Lesezeit

Montag, 2. September

Audio

Der Text: Lk 14, 25
Der Text heute ist aus dem Lukasevangelium: Lk 14,25. Das ganze Evangelium des kommenden Sonntags, das wir in dieser Woche lesen werden, findest du als eigene Audiodatei unten.

Viele Menschen begleiteten ihn; da wandte er sich an sie

Der Weg in den Text
Der einsame Wolf, der seine Mission erfüllt, indem er tut, was zu tun ist, und sich nicht aufhalten lässt. Diesem Heldentypus entspricht Jesus nicht. Er lässt sich begleiten, wohl eine beträchtliche Zahl von Menschen sind da mit ihm unterwegs zu seiner nächsten Station.
Viele Menschen begleiteten ihn; da wandte er sich an sie  

Die Menschen, die ihn begleiten, sind nicht einfach nur zufällige Reisende, so wie bei uns in der Bahn zum Beispiel. Sie habe sich entschlossen, diesen Jesus zu begleiten, und er wendet sich an sie. Der Weg von A nach B ist für Jesus nicht nur eine einfache Strecke. Es ist Gelegenheit, das Reich Gottes ins Spiel zu bringen.

Viele Menschen begleiteten ihn; da wandte er sich an sie

Der Weg in die Gegenwart
Die Wege dieses Tages, wörtlich und übertragen, sind nicht nur Weisen, um von A nach B zu kommen. Sie sind eine Gelegenheit, das Reich Gottes ins Spiel zu bringen.

Vielleicht bist du auch an einer anderen Stelle oder einem anderen Wort hängen geblieben, oder eine Frage oder eine Einsicht hat sich gezeigt. Komme im Laufe des Tages immer wieder einmal darauf zurück, und erzähle es Jesus.

Der ganze Text: Lk 14, 25-33
Viele Menschen begleiteten ihn; da wandte er sich an sie und sagte: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir hergeht, der kann nicht mein Jünger sein. Denn wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und berechnet die Kosten, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen? Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertigstellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen. Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt? Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden. Ebenso kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.
Audio ganzer Text:

 

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