Sehnsuchtsorte – 17.7.2019

Balkon und Garten

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Der Text: Gen 2, 4-15
Das ist die Geschichte der Entstehung von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden. Zur Zeit, als Gott, der HERR, Erde und Himmel machte, gab es auf der Erde noch keine Feldsträucher und wuchsen noch keine Feldpflanzen, denn Gott, der HERR, hatte es auf die Erde noch nicht regnen lassen und es gab noch keinen Menschen, der den Erdboden bearbeitete, aber Feuchtigkeit stieg aus der Erde auf und tränkte die ganze Fläche des Erdbodens. Da formte Gott, der HERR, den Menschen, Staub vom Erdboden, und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. Dann pflanzte Gott, der HERR, in Eden, im Osten, einen Garten und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Gott, der HERR, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen und köstlich zu essen, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Ein Strom entspringt in Eden, der den Garten bewässert; dort teilt er sich und wird zu vier Hauptflüssen. Der Name des ersten ist Pischon; er ist es, der das ganze Land Hawila umfließt, wo es Gold gibt. Das Gold jenes Landes ist gut; dort gibt es Bdelliumharz und Karneolsteine. Der Name des zweiten Stromes ist Gihon; er ist es, der das ganze Land Kusch umfließt. Der Name des dritten Stromes ist Tigris; er ist es, der östlich an Assur vorbeifließt. Der vierte Strom ist der Eufrat. Gott, der HERR, nahm den Menschen und gab ihm seinen Wohnsitz im Garten von Eden, damit er ihn bearbeite und hüte.

Der Impuls
Gott legte einen Garten an. Mit dem Paradies ist das ja so eine Sache. Das ist verloren. Doch es ist interessant, dass die Bibel anfängt mit einem Garten. Es gibt eine Ordnung in der Natur. Sie ist nicht die alles überwuchernde, sondern mit Bedacht angelegt. Ob der Garten, den Gott angelegt hat, unseren Vorstellungen eines Gartens entspricht, darf mit Recht bezweifelt werden. Wie ein Garten auszusehen habe, das hat sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder geändert. Aber vielleicht ist es ja so etwas wie ein roter Faden, dass ein Garten, den wir anlegen, irgendwie etwas in sich birgt, was Gott in seinem Garten anlegte. Unsere Gärten: eine Spur des Paradieses.

Der Weg in die Gegenwart
Was sich dir heute gezeigt hat: verweile dabei.

 

 

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