Lebensbilder – Der Osterblog 9.5.2019

Wasser

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Der Text: Ps 77 (Schluss), in der Übertragung von Huub Oosterhuis
Du bahnst einen Weg, wo kein Weg ist. Du suchst den Abgrund der Meere.
Doch auch: Der Abgrund sucht dich. Das Wasser sieht dich und schäumt hoch auf.
Himmelswasser fällt dir zu Füßen, Wolken umhüllen deine Schultern.
Du schaffst einen Weg durch das Meer. Du willst, was nicht sein kann, und weißt:
Es kann, du läufst übers Wasser und nimmst uns an deiner Hand mit.

Der Impuls
Das Meer, das ist grenzenlose Weite, das gibt Freiraum und zugleich lässt es erschaudern. Wie die Wüste ist das Meer ohne Weg. Man kann sich in der Weite verlieren – und die Weite kann den Raum eröffnen, den es braucht, sich zu entfalten. „Du willst, was nicht sein kann, und weißt: Es kann.“ Dieser Tag heute, stelle dir vor, er gleicht dem Meer, das du vom Strand aus siehst. Gehe mit dem Psalm von Huub Oosterhuis in den Tag hinein. Gott schafft den Weg, den Freiraum, und er nimmt dich an der Hand mit.

Der Weg in die Gegenwart
Verweilen bei dem, was sich dir gezeigt hat.

 

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