Im Focus: Ende – 1.4.2019

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Der Text: Ps 139, 8-12
Wenn ich hinaufstiege zum Himmel – dort bist du; wenn ich mich lagerte in der Unterwelt – siehe, da bist du. Nähme ich die Flügel des Morgenrots, ließe ich mich nieder am Ende des Meeres, auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich ergreifen. Würde ich sagen: Finsternis soll mich verschlingen und das Licht um mich soll Nacht sein! Auch die Finsternis ist nicht finster vor dir, die Nacht leuchtet wie der Tag, wie das Licht wird die Finsternis.

Der Impuls
Finis terrae, das Ende der Welt, das ist in europäischer Perspektive eine raue Klippe ganz im Westen, sturm- und wellenumtost, dahinter die Weite des Meeres. Doch wie weit ans Ende der Welt jemand gehen mag, für Gott ist es nicht das Ende. „Auch dort würde deine Hand mich leiten“. Es geht nicht um Kontrolle und Überwachung, sondern um achtsame Gegenwart. Achtsam ist Gott da, auch an sturmumtosten Klippen.

Der Weg in die Gegenwart
„Ende“: Das Wort dieser Woche immer wieder einmal wiederholen. Oder bei einem anderen Wort oder Gedanken des heutigen Impulses verweilen.

 

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