Audio: Text und Impuls
Das Gedicht: Joseph von Eichendorff, Mondnacht Str. 3
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Der Impuls
Die Seele spannt weit ihre Flügel aus – ja, das sind so wunderbare Momente, wenn die Seele baumeln kann. Da fliegt sie, kann einfach Dasein, ankommen. „Als flöge sie nach Haus“ -wieder der Konjunktiv. Es ist noch nicht das Ziel, wo sie hingelangt. Was bleibt dann? Weltschmerz? Oder die Sehnsucht spüren und eine Ahnung haben von dem, was wir noch nicht erreicht haben, aber umrisshaft schon erkennen können. Jetzt sehen wir wie in einem Spiegel, schreibt Paulus, dann aber werden wir ihn sehen, wie er ist. Jetzt: Die Sehnsucht spüren und die Flügel schon ausspannen.
Der Weg in die Gegenwart: Der heutige Abschnitt
Bei dem Wort, dem Satz, bei der Formulierung, die dich anspricht, verweile und komme den Tag über immer wieder einmal darauf zurück.
Audio II: Das ganze Gedicht

Yep, die Sehnsucht als Antriebskraft…
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Die Sehnsucht nach dem „mehr“ ……
…… und die Flügel ausbreiten, ganz weit : fliegen und. tanzen
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