Als hätt der Himmel die Erde still geküsst 9.7.2018

Audio: Text und Impuls

Das Gedicht: Paul Gerhardt, Geh aus, mein Herz, und suche Freud. Str. 1+2

1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
Schau an der schönen Gärten Zier,
und siehe, wie siemir unddir
sich ausgeschmücket haben.

2. Die Bäume stehen voller Laub,
das Erdreich decket seinen Staub
mit einem grünen Kleide;
Narzissus und die Tulipan,
die ziehen sich viel schöner an
als Salomonis Seide.

Der Impuls
Geh aus mein Herz! Das Herz darf herausgehen, es muss sich nicht im Inneren verstecken. Nein, heraus, denn es ist Sommer, und alles erzählt von seinem Schöpfer: Die Gärten und die Bäume, die Blumen des Feldes. So schön, wie kein Mensch es machen könnte, „viel schöner als Salominis Seide.“ Lass dein Herz die Schönheit der Schöpfung entdecken, ob es die Blütenpracht ist oder der Tanz von Regentropfen oder was immer du entdeckst.

Der Weg in die Gegenwart: Der heutige Abschnitt
Bei dem Wort, dem Satz, bei der Formulierung, die dich anspricht, verweile und komme den Tag über immer wieder einmal darauf zurück.

Audio II: Das ganze Gedicht

Sommergesang-Gerhardt

 

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