14.9.26 Strassenkunst – Blog und Podcast im Sommer

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Strassenkunst

Der Regen ist ein besonderer Straßenkünstler. Am Sonntag nutze ich den regnerischen Tag, um für eine anstehende mehrtätige Pilgertour einiges Equipment auf Regentauglichkeit zu testen. So mache ich einen Spaziergang durch die Wallanlagen, der alten Stadtbefestigung von Frankfurt, die heute ein durchgehender Park ist. Nicht viele Menschen sind bei diesem Wetter unterwegs. Der Regen malt in seinen eigenen Farben, wie mit einem Weichzeichner. Auf der Wasserfläche eines Weihers tanzen die Regentropfen und werfen kleine Blasen. Ich nehme anders wahr und der Regen wird zum Begleiter, auch wenn es gegen Ende wirklich schüttet. Ich brauche ein wenig, um es zu realisieren. Dann bin ich auch froh, wieder im Trockenen zu sein.

Ein Impuls

„Aller Regen und Tau, preiset den Herrn“, so lautet eine Zeile aus einem Lied im Alten Testament. Das, was ist, kann Gott loben. Auch dieser Tag. Vielleicht ist er ganz leicht, vielleicht auch sehr schwer, oder irgendetwas dazwischen. Gottlos ist er nicht, weil Gott immer da ist, auch wenn ich ihn nicht spüre. Einfach in diesem Tag sein, und vielleicht ergibt sich ein Lob am Abend.

Verweilen in der Gegenwart

Der Atemstrom: Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie du ausatmend etwas lassen kannst.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.