7.3.26 Alltagspilgern. Schritt für Schritt auf der Via Francigena. Blog und Podcast auf Ostern hin

Samstag, 7. März

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Von Mortara nach Garlasco

Der Weg führt weiter durch die Reisfelder. Immerhin gibt ein kleines Wäldchen etwas Abwechslung – und Schatten! Bei Temperaturen um 27° Grad ist das sehr willkommen. Immer den Pfeilen nach, komme ich schließlich in Garlasco an und finde gegenüber der Wallfahrtskirche eine Unterkunft. Das Hotelrestaurant ist zwar geschlossen, aber die Wirte laden mich kurzerhand zu einer Pizza ein. So finde ich nicht nur ein Bett, sondern auch Gastfreundschaft.

Ein Impuls

Gastfreundschaft entsteht, wenn man sich freundlich begegnet mit einer kleinen Spur Neugier. In Frankfurt, auf der Mainzer Landstraße, gibt es ein Geschäft, das Gastfreundschaft sozusagen im Namen und in der Auslage trägt: eine deutsch-türkische Bäckerei. Das süße Gebäck liegt einträchtig nebeneinander. Vielleicht ein Gedanke für heute: Gastfreundlich sein.

Verweilen in der Gegenwart

Pilgern braucht Achtsamkeit: Gönne dich ein wenig dir selbst. Nimm wahr, wie es jetzt ist. Schenke dir einen freundlichen Blick. Lass den Atem strömen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.