21.1.26 Auf einem anderen Weg – Spiritualität des Alltags. Blog und Podcast

Mittwoch, 21. Januar

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Ein anderer Weg

Ich musste mit dem Auto nach Mainz fahren. In Frankfurt war der Himmel klar. Bei Mainz jedoch lag der Nebel wie ein milchiger Schleier in der Stadt. Am Nachmittag war die Sonne längst da und der Himmel blau. Ich habe einen Abstecher nach Bodenheim gemacht. In den Hügel von Rheinhessen hat sich der Nebel ganz fein gehalten, so dass er von der Sonne angestrahlt wurde. Es sah aus, als ob die feinen Tröpfchen selbst leuchteten, so durchdrungen waren sie von den Strahlen.

Ein Impuls

Das Licht kam natürlich von außen und zugleich leuchtete es von Innen heraus. Vielleicht ist es ein Bild für die Gegenwart Gottes. Die ist nicht immer sichtbar. Die verbirgt sich. Doch dann leuchtet der Nebel auf einmal und Gottes Gegenwart ist spürbar im Außen und Innen, ein paar Momente des inwendigen Strahlens.

Verweilen in der Gegenwart

Eine kleine Pause machen. Die Augen schließen. Den Atem wahrnehmen. Sich von Gottes Atem umfangen lassen. Ausatmen und die Augen öffnen. Den nächsten Schritt machen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.