20.1.26 Auf einem anderen Weg – Spiritualität des Alltags. Blog und Podcast

Dienstag, 20. Januar

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Ein anderer Weg

Aus Psalm 139:

Ja, noch nicht ist das Wort auf meiner Zunge,* siehe, HERR, da hast du es schon völlig erkannt.
Von hinten und von vorn hast du mich umschlossen,* hast auf mich deine Hand gelegt.
Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, zu hoch,* ich kann es nicht begreifen

Ein Impuls

Zeit erscheint für Gott viel umfassender als für den Menschen. Bevor etwas ausgesprochen wird, ist es Gott schon bekannt. Doch eilt er nicht voran, sondern ist da, vorne und hinten und unter einem. Das ist reine Gegenwart, die da ist und die Raum gibt. Begreifen, in die Hand nehmen und festhalten, kann man es nicht, aber staunen. In Gott habe ich Gegenwart.

Verweilen in der Gegenwart

Eine kleine Pause machen. Die Augen schließen. Den Atem wahrnehmen. Sich von Gottes Atem umfangen lassen. Ausatmen und die Augen öffnen. Den nächsten Schritt machen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.