Sonntag, 18. Januar
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Ein anderer Weg
An einem der warmen Sonnentage dieser Woche führte mein Weg zum ersten Mal in diesem Jahr über den Römer und den Paulsplatz in Frankfurt. Das letzte Mal, als ich hier war, war noch Weihnachtsmarkt und die Buden hatten beide Plätze in ein Dorf mit engen Gassen verwandelt. Jetzt haben die Plätze ihre Weite zurück. Merkwürdig, denke ich, vor ein paar Wochen musste es genauso sein und jetzt würden mich die Buden sehr stören, weil ich mich an der Weite freue. Ich bin heute auf einem anderen Weg hierhergekommen als vor vier Wochen.
Ein Impuls
Auf einem anderen Weg weiterziehen. Nicht in der Krippe bleiben, das wäre eine falsche Heimeligkeit, sondern losziehen in den Alltag hinaus, so, wie er jetzt ist. Das gibt Platz. Wie auf dem Römer.
Verweilen in der Gegenwart
Eine kleine Pause machen. Die Augen schließen. Den Atem wahrnehmen. Sich von Gottes Atem umfangen lassen. Ausatmen und die Augen öffnen. Den nächsten Schritt machen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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