5.6. Spuren des Geistes. Der Blog nach Pfingsten

Montag, 5. Juni

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Spurensuche: Ez 36, 26 – 28

Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist gebe ich in euer Inneres. Ich beseitige das Herz von Stein aus eurem Fleisch und gebe euch ein Herz von Fleisch. Ich gebe meinen Geist in euer Inneres und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Rechtsentscheide achtet und sie erfüllt. Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe. Ihr werdet mir Volk sein und ich, ich werde euch Gott sein.

Ein Impuls

Das Prophetenwort des Ezechiel gilt dem verlorenen Volk. Verloren, weil es in der Verbannung war. Es hatte nicht nur das Land, sondern auch den Glauben verloren. Aber vielleicht doch nicht ganz. Denn Gott hat das Volk nicht aufgegeben. Er wendet sich ihm zu und zeigt sich als Gott des Lebens. Das Tote nimmt er weg und auch das Irrlichternde. Seinen Geist legt er in ihr Inneres. Ganz so dramatisch ist es heute vielleicht nicht. Aber vielleicht kann es eine Bitte sein, am Anfang des Gebetes, um sich zu sammeln: „Lege deinen Geist in mein Inneres.“

Der Weg in die Gegenwart

Atmen und einen bewussten Schritt tun.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.