Lesezeit 27.9.2019

Freitag, 27. September

Audio

Der Text: Lk 16, 24-25

Der Text heute ist aus dem Lukasevangelium: Lk 16, 26. Das ganze Evangelium des kommenden Sonntags, das wir in dieser Woche lesen werden, findest du als eigene Audiodatei unten.

Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte.

Der Weg in den Text

Ober- und Unterwelt sind strikt getrennt, da gibt es keine Brücke
Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte.

Das klingt heillos und das ist es auch. „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“ heißt es im Glaubensbekenntnis von Jesus. Einer wollte den Graben überwinden und ist selbst zur Brücke geworden.

Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte.  

Der Weg in die Gegenwart
„Fridays for future“, vor einer Woche war der Klimastreik. Wie viele Gräben haben wir schon ausgehoben in dieser Welt, dass wir auf Kosten anderer und der Nachgeborenen leben. Ein unüberwindbarer Graben? Oder trauen wir uns durch die tiefe Schlucht hindurch, um zu verbinden?

Vielleicht bist du auch woanders hängen geblieben. Komme im Laufe des Tages immer wieder einmal darauf zurück, und erzähle es Jesus.

Der ganze Text: Lk 16, 19-31
Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle Feste feierte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren. Es geschah aber: Der Arme starb und wurde von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von Weitem Abraham und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lazarus; er soll die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, erinnere dich daran, dass du schon zu Lebzeiten deine Wohltaten erhalten hast, Lazarus dagegen nur Schlechtes. Jetzt wird er hier getröstet, du aber leidest große Qual. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, aber wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. Darauf sagte Abraham zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.

Audio ganzer Text:

 

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