Lesezeit 23.9.2019

Montag, 23. September

Audio

Der Text: Lk 16, 19-20

Der Text heute ist aus dem Lukasevangelium: Lk 16, 19-20. Das ganze Evangelium des kommenden Sonntags, das wir in dieser Woche lesen werden, findest du als eigene Audiodatei unten.

Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle Feste feierte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war.

Der Weg in den Text

Es ist eine fantastische Geschichte, die Jesus erzählt und die er an die Wirklichkeit binden wird. Vom „Es war einmal“ schlägt er den Bogen zum Hier Jetzt. Doch zunächst der Anfang:
Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle Feste feierte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war.

Zwei Gegensätze eröffnen die Erzählung: Hier der reiche Mann, der so reich, ist, dass nur die kostbarsten Stoffe gut sind und er sich jeden Tag einen Fest leisten kann. Dort der arme Lazarus, der vor der Tür liegt und sich nicht bewegen kann. Wie stellst du dir die beiden vor?

Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle Feste feierte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war

Der Weg in die Gegenwart
Der Reiche hat keinen Namen, der Arme schon: Lazarus. Es geht nicht um Bewertung, um gut oder schlecht, sondern einfach um Wahrnehmen: Wen kennst du mit Namen? Ist da ein Lazarus drunter? Wenn du diesen Menschen in Gedanken in den Blick nimmst, ist das schon ein kleines Gebet.

Vielleicht bist du auch woanders hängen geblieben. Komme im Laufe des Tages immer wieder einmal darauf zurück, und erzähle es Jesus.

Der ganze Text: Lk 16, 19-31
Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle Feste feierte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren. Es geschah aber: Der Arme starb und wurde von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von Weitem Abraham und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lazarus; er soll die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, erinnere dich daran, dass du schon zu Lebzeiten deine Wohltaten erhalten hast, Lazarus dagegen nur Schlechtes. Jetzt wird er hier getröstet, du aber leidest große Qual. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, aber wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. Darauf sagte Abraham zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.

Audio ganzer Text:

 

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