Lesezeit

Donnerstag, 12. September

Audio

Der Text: Lk 15, 5-6
Der Text heute ist aus dem Lukasevangelium: Lk 15, 5-6. Das ganze Evangelium des kommenden Sonntags, das wir in dieser Woche lesen werden, findest du als eigene Audiodatei unten.

Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war!

Der Weg in den Text

Er nimmt es auf die Schultern. Keine Vorhaltungen und auch kein Selbstmittleid in der Art „Dieses blöde Schaf, endlich habe ich es gefunden, jetzt muss ich es auch noch schleppen, denn freiwillig kommt es nicht mit, ich hätte schon längst zu Hause sein können.“
Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war!  

„Voll Freude“: Freude scheint ein Schlüsselwort zu sein. Sie kommt vor beim Auffinden des Schafes und sie sucht Anschluss, indem die Freunde und Nachbarn zusammengeholt werden, um sich auch zu freuen.

Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war!

Der Weg in die Gegenwart
Du kannst der Freude des Schäfers nachzuspüren über das vielleicht unerwartete Wiederfinden. Du kannst dich auch von dieser Freude anstecken lassen, so wie die Freunde und Nachbarn im Gleichnis. Sich mitfreuen, einfach so und mit freiem Herzen, mit dem Schäfer im Gleichnis und vielleicht auch mit einem Menschen, der dir heute begegnet.

Vielleicht bist du auch woanders hängen geblieben. Komme im Laufe des Tages immer wieder einmal darauf zurück, und erzähle es Jesus.

Der ganze Text: Lk 15, 1-10
Alle Zöllner und Sünder kamen zu ihm, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen. Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte: Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war! Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben. Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das Haus und sucht sorgfältig, bis sie die Drachme findet? Und wenn sie diese gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme wiedergefunden, die ich verloren hatte! Ebenso, sage ich euch, herrscht bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt.
Audio ganzer Text:

 

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