Lesezeit

Freitag, 6. September

Audio

Der Text: Lk 14, 30
Der Text heute ist aus dem Lukasevangelium: Lk 14,30. Das ganze Evangelium des kommenden Sonntags, das wir in dieser Woche lesen werden, findest du als eigene Audiodatei unten.

Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.

Der Weg in den Text
Da ist durchaus Interesse da für den Turmbauer. Aber kein Gutes
Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, sagt ein Sprichwort. Das Gleichnis warnt vor einer Fehlkalkulation mit dem Hinweis auf den Spott der Leute. Wer die eigenen Mittel falsch einrechnet, hat nicht nur den wirtschaftlichen Schaden, er steht auch gesellschaftlich im Abseits.

Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.

Der Weg in die Gegenwart
Der da, die da – vielleicht ein nur allzu vertrauter Ausruf. Da wird jemand an den Pranger gestellt, im realen Leben und gerade auch virtuell. Wie schnell läuft eine Empörungsmaschine an, die gar nicht mehr nach Gründen fragt, sondern einfach wiederholt, was man vom Hörensagen kennt. „Kehre vor der eigenen Tür“, möchte man dann zurufen.

Vielleicht bist du auch woanders hängen geblieben. Komme im Laufe des Tages immer wieder einmal darauf zurück, und erzähle es Jesus.

Der ganze Text: Lk 14, 25-33
Viele Menschen begleiteten ihn; da wandte er sich an sie und sagte: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir hergeht, der kann nicht mein Jünger sein. Denn wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und berechnet die Kosten, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen? Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertigstellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen. Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt? Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden. Ebenso kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.
Audio ganzer Text:

 

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