Audio: Text und Impuls
Das Gedicht: Madeleine Delbrêl, Liturgie der Außenseiter Str. 1+2
Das Café ist nun kein profaner Ort mehr,
dieses Stückchen Erde,
das dir den Rücken zu kehren schien.
Wir wissen, dass wir durch dich
ein Scharnier aus Fleisch geworden sind,
ein Scharnier der Gnade,
die diesen Fleck Erde dazu bringt
sich mitten in der Nacht
fast wider Willen,
dem Vater allen Lebens
zuzuwenden.
In uns vollzieht sich das Sakrament deiner Liebe.
Wir binden uns an dich,
wir binden uns an sie
mit der Kraft eines Herzens,
das für dich schlägt.
Wir binden uns an dich,
wir binden uns an sie,
damit ein Einziges mit uns allen geschehe.
Der Impuls
Lass ihn schauen, und es geschieht Wandlung. Das Café ist kein profaner Ort mehr, es ist ein Ort des Gottesdienstes, Gott dient dort – durch uns.Sich an Gott binden und an die Menschen – das ist das Sakrament der Liebe.
Der Weg in die Gegenwart: Der heutige Abschnitt
Bei dem Wort, dem Satz, bei der Formulierung, die dich anspricht, verweile und komme den Tag über immer wieder einmal darauf zurück.
Audio II: Das ganze Gedicht

Es ist schon fast makaber.
„….sich mitten in der Nacht
fast wider Willen,
dem Vater allen Lebens
zuzuwenden……“
Es ist 2.00 Uhr .
„….Wir binden uns an dich,…“
Zwei Formulierungen an denen ich hängen bleibe. Hängen bleibe, wie die Frau in Lk 8,43-48 am Gewand.
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