
Der Herbst ist ein Monat des Übergangs. Der Sommer wechselt zum Winter. Die Natur macht sich bereit für die neue Lebenskraft, die im Frühling aufbrechen wird. Die Tage werden merklich kürzer und sind erfüllt von den Farben des Laubes. Der dicke Pullover kommt zum Einsatz und in warmen Sonnenstunden noch einmal das T-Shirt.
In dieser Jahreszeit der Übergänge begibt sich der Herbstblog auf Spurensuche der Übergänge von Himmel und Erde, Zeit und Ewigkeit…. „Überdies hast du die Ewigkeit in alles hineingelegt,“ heißt es im Buch Kohelet nach dem großen Gedicht „Alles hat seine Zeit“. Die Ewigkeit scheint auf in einem Moment und im nächsten ist sie verschwunden, das ist die Schwebe von Himmel und Erde. Die Natur läßt sie erahnen. Viele Dichterinnen und Dichter haben diese Schwebe in Worte gefasst. So folgt der Herbstblog in seiner Spurensuche Gedichten, vom Hohenlied der Liebe bis in unsere Zeit. Jeden Tag ein Gedicht und ein Impuls.
Ich denke, dass es von jeher zu den Hoffnungen des Gedichtes gehört... in eines anderen Sache zu sprechen - wer weiß, vielleicht in eines ganz anderen Sache.
(Paul Celan)

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