12.4.26 Alltagspilgern. Schritt für Schritt auf der Via Francigena. Blog und Podcast auf Ostern hin

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Rom

Danke für die Wegbegleitung an den letzten 53 Tagen. Ja, so lange ging dieser Blog und Podcast. Mit der 54. Folge findet er nun seinen Abschluss. Morgen geht es anders weiter.
Was ist das Ziel? Es ist nicht immer das Ziel, das von außen vorgegeben wird, sondern es ist dein Ziel. Ich denke an die Pilgerfreunde aus der Schweiz, die sich fragten, ob sie „richtig“ pilgern. Ja, weil es ihre Weise war. Es gibt nicht den einen Weg, weder beim Pilgern noch im geistlichen Leben. Aber es gibt deinen Weg. Sehr oft findet sich dieser Weg im Alltag. Als Brücke in den neuen Blog und Podacst (der heute am Sonntag entsteht) und in den Alltag eine weise Bemerkung meines sehr guten Freundes, der in Rom lebte und mich in Rom erwartete: „Ab morgen ist das Leben wieder schrecklich normal.“

Ein Impuls

Berg der Tränen und Berg der Freude: Wenn du magst, halte Rückblick auf deinen inneren Weg der letzten Wochen.

Verweilen in der Gegenwart

Pilgern braucht Segen, der Segen vom Anfang in Lausanne, Ps 121:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: * 
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn, *
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er lässt deinen Fuß nicht wanken; *
er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels *
schläft und schlummert nicht.
Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; *
er steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden *
noch der Mond in der Nacht.
Der Herr behüte dich vor allem Bösen,
er behüte dein Leben.
Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst, *
von nun an bis in Ewigkeit.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.