29.3.26 Alltagspilgern. Schritt für Schritt auf der Via Francigena. Blog und Podcast auf Ostern hin

Sonntag, 29. März

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Von Monteroni d’Arbia nach Buonconvento

Wieder geht es über Feldwege. Ab und zu komme ich durch einen kleinen Weiler, ansonsten gibt es Natur pur. Es ist eine erfüllte Einsamkeit, die diesen Tag ausmacht. Es duftet intensiv nach Gras, manchmal ist es ganz still, dann singen die Vögel und es raschelt im Gras. Das Gehen geschieht einfach, selbstverständlich, als müsste ich genau heute diesen Weg gehen und der Körper hätte schon darauf gewartet.

Ein Impuls

Auch Stille kann klingen. Ja, manchmal ist es eine peinliche Stille, betretenes Schweigen, mal ist es vielsagend, mal bedrückend, und manchmal wird sie zum Echoraum von Gottes zarter Melodie. Machen kann man das nicht. Doch die Sinne und Aufmerksamkeit schärfen, das geht. Vielleicht schenkt dieser Sonntag einige stille Momente zum Lauschen nach außen und nach innen. Für eine kleine Weile einfach auf die Klänge achten.

Verweilen in der Gegenwart

Pilgern braucht Segen. Aus dem Philipperbrief: Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.