25.3.26 Alltagspilgern. Schritt für Schritt auf der Via Francigena. Blog und Podcast auf Ostern hin

Mittwoch, 25. März

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Von Gambassi Terme nach San Gimigniano

Die Etappe in die für ihre Türme berühmten Stadt ist relativ kurz. Auf und Ab über die Hügel erreiche ich bereits zur Mittagszeit das Ziel. Weitergehen macht keinen Sinn, weil dann die Etappe zu lang würde. Doch auch ein halber Pilgertag kann ein ganzer Tag sein. So ist Zeit für die Stadt. In gewisser Weise pilgere ich jetzt dort.

Ein Impuls

Als Frankfurter sind mir Türme nicht fremd. Wenn auch das Design unterschiedlich ist, so sind die Türme hier wie dort auch eine Demonstration von Macht. Schön anzuschauen sind sie auch. Das Leben jedoch pulsiert eher in den Straßen als in den Etagen. Welchen Puls mag das Leben heute wohl haben?

Verweilen in der Gegenwart

Pilgern braucht Atem: Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie du ausatmend etwas lassen kannst.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.