20.3.26 Alltagspilgern. Schritt für Schritt auf der Via Francigena. Blog und Podcast auf Ostern hin

Freitag, 20. März

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Von Marina di Massa nach Lido di Camaiore

Die Po – Ebene grüßt von Ferne: Es ist flach, denn der Weg führt erst an einer Straße und dann an Strandpromenaden entlang. Badeanstalt reiht sich an Badeanstalt, jedoch ist nicht viel los. Es ist Vorsaison, außerdem geht ein leichter Nieselregen nieder. Doch auch Meeresrauschen und salzige Luft begleiten mich. Camaiore ist einer der Badeorte an der Küste. Hier werde ich einen Tag Pause machen. Im Blog aber geht es schon morgen auf die nächste Etappe.

Ein Impuls

Ein Pausentag tat damals gut und not. Auf den Körper hören fällt nicht immer leicht. Manchmal ist es auch so, dass man irgendwie weitermuss, beim Pilgern und im Alltag. Doch ohne Pausen wird der Weg zu lang. Vielleicht bietet der heutige Tag die Möglichkeit einer Pause, um zu hören: auf die Melodie der letzten Woche und des Tages, auf den Körper und die Seele.

Verweilen in der Gegenwart

Pilgern braucht Atem: Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie du ausatmend etwas lassen kannst.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.