14.3.26 Alltagspilgern. Schritt für Schritt auf der Via Francigena. Blog und Podcast auf Ostern hin

Samstag, 14. März

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Von Fornovo nach Cassio

Heute geht es in voralpiner Landschaft stetig bergauf, am Ende werden es fast 1.000 Höhenmeter. Doch Schritt um Schritt geht es höher. Unterwegs treffe ich meine Pilgerfreunde und eine Gruppe Italiener, die den gleichen Weg gehen. Wir begegnen auch einer Gruppe Holländer, die mit leichtem Gepäck unterwegs sind und denen der Anstieg einiges abverlangt. Von den Italienern erfahre ich, dass sie die Apenninüberquerung gebucht haben, mit Gepäcktransport. Ich merke, wie das Training der letzten Wochen mich fitter und das Gehen leichter gemacht hat.

Ein Impuls

Ganz unterschiedliche Wege bin ich gegangen. Das betrifft nicht nur die Landschaft in ihrer Unterschiedlichkeit. Die Wegbeschaffenheit selbst kann ganz unterschiedlich sein. So war es im Apennin und so war es gestern auf einer Wanderung. Ganz unterschiedliche Wege hatte ich unter den Füßen. Da gab es Asphalt und Schotterpisten, breite Waldwege und schmale Pfade. Mal waren sie gut zu gehen, mal war ein Hohlweg tief gefurcht und voller Matsch. Der Weg eines Tages. Vielleicht magst du heute auf die Wegbeschaffenheit achten und dich so erden. Welchen Weg hast du unter deinen Füßen?

Verweilen in der Gegenwart

Pilgern braucht einen Rhythmus: Gehen. Innehalten. Atmen. Noch einen Moment warten. Weitergehen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.