
Montag, 2. März
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Von Pont St. Martin nach Ivrea
Weiter geht es durch das Tal der Dora Baltea. Das Ziel ist Ivrea, berühmt für seinen Karneval. Unterwegs hatte ich eine besondere Begegnung, die ich hier teilen möchte. Ein Bauer kam mit seinem Traktor entgegen und hielt an. Hilsbereit wies er mir den Weg, als er erfahren hatte, dass ich Pilger bin. Dann begann er bewegt und bewegend von sich zu erzählen, von seiner Zeit in der italienischen Armee, die ihn – wohl als Blauhelm – bis nach Bosnien führte. Was für eine Fügung, dass sich unsere Wege hier kreuzten und Zeit war zum Erzählen und Zuhören. Ein kleines Wunder. mit dem Bauern auf dem Traktor.
Ein Impuls
Create Your own wonder. Erschaffe dein eigenes Wunder. So lautet eine Werbetafel auf der Berger Straße. Schon steil, sein eigenes Wunder zu kreieren, denke ich. Und ist das möglich oder nötig? Wunder zeigen sich eher, oft unvermutet, wenn man die Augen offen hält. „Diese Welt wird für Wunder immer blinder. Wenn du sie sehen kannst, bist du ein Wunderfinder“ singt Alexa Feser in ihrem Song „Wunderfinder“. Unten auf der Seite des Blogs habe ich ihn dir verlinkt.
Verweilen in der Gegenwart
Pilgern braucht Achtsamkeit: Gönne dich ein wenig dir selbst. Nimm wahr, wie es jetzt ist. Schenke dir einen freundlichen Blick. Lass den Atem strömen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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