
Sonntag, 1. März
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Von Verres nach Pont St. Martin
Die Wegführung durch das Tal ist markiert. An einer Stelle jedoch beschließe ich, meiner Karte und dem Führer zu folgen. Der vorgeschlagene Weg meidet die Bundesstraße. Das klingt attraktiv. Außerdem werden einige schöne Ausblicke auf das Tal versprochen. In der Tat gab es einige schöne Aussichten, die jedoch jäh an einer Großbaustelle enden. Die Straße ist abgerutscht. Auch querfeldein durch die Weinberge findet sich kein Weg. So muss ich umkehren und auf einem anderen Weg nach Pont St. Martin gehen.
Ein Impuls
„Es ist was schiefgegangen“ Im Coworkingspace „Villa Gründergeist“ gibt es im Foyer eine kleine Säule mit einem Bildschirm. Hier finden sich Informationen und Neuigkeiten. An diesem Abend jedoch nicht. „Etwas ist schiefgegangen“ zeigt der Bildschirm an. Wenn etwas schiefgeht, ist es meistens ärgerlich. Vielleicht hätte es auch nicht sein müssen. Manchmal ist es auch nur lästig. Wie auch immer, wenn etwas schiefgegangen ist, muss es anders, am besten gerade weitergehen. Im Alltag und beim Pilgern auch. Da ist es zugegeben einfacher. Denn Warten bis die Baustelle weg ist, wäre keine Option gewesen. Wobei: Vielleicht ist es das im Alltag manchmal genauso?
Verweilen in der Gegenwart
Pilgern braucht Proviant: Heute ganz bewusst essen, ohne Ablenkung durch Zeitung, Fernsehen, Radio, Handy … Gut kauen und auf den Geschmack kommen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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