Mittwoch, 4. Februar
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Ein anderer Weg
Winterwunderland. Der Nachmittag gestern war ein ganz anderer Weg. Ab Mittag begann es in Limburg zu schneien, ziemlich sehr zu schneien. Und nicht nur dort. So gestaltete sich die Heimfahrt mit dem Auto schwieriger und länger. Knapp drei Stunden statt einer. Bei der Bahn hätte man geschimpft. Ich fahre Landstraße, die Autobahn ist dicht. Vorsichtig fahrend geht es und ich merke, wie ich nach und nach entschleunige. Die Taunushöhen liegen unter einen dicken Schneedecke. So mache ich ganz ungeplant einen Ausflug in eine stille Winterlandschaft und komme schließlich zwar später, dafür auch innerlich entschleunigt an.
Ein Impuls
Nicht immer fällt es leicht, bei ungeplanten Wegen die Ruhe zu bewahren. Ich brauchte auch einige Zeit, bis ich mich nicht mehr über den großen Umweg und Autos mit Sommerreifen ärgerte. Letztere waren zum Glück nur Wenige. Vielleicht könnte ein anderer Weg für heute sein, bewusst etwas langsamer zu machen, oder, wenn das nicht geht, sich eine kleine Pause gönnen und etwas Schönes anschauen oder sich an etwas Schönes erinnern. Für mich wird es die weiße und weite Kuppe vor Hasselbach sein mit ihrer unberührten Schneelandschaft.
Verweilen in der Gegenwart
Eine kleine Pause machen. Die Augen schließen. Den Atem wahrnehmen. Sich von Gottes Atem umfangen lassen. Ausatmen und die Augen öffnen. Den nächsten Schritt machen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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