Dienstag, 3. Februar
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Ein anderer Weg
Ich gehe abends in der Dämmerung durch die Stadt. Es ist diese Zeit zwischen hell und dunkel, die von einem eigenen Licht geprägt ist. An diesem Abend schärft dieses Licht meine Wahrnehmung für die unterschiedlichen Lichter der Stadt: Die hellen Straßenlaternen und die funzeligen Parkleuchten, die Leuchtreklame an den Geschäften, das Licht aus den Wohnungen und die Hochhäuser mit den erleuchteten Fenstern. Die Spitze des Commerzbankhochhauses leuchtet gelb. Mir fällt auf, dass es kaum blinkt in den Geschäften und der Fußgängerzone. Die Zeit der flackernden Weihnachtsbäume ist vorbei. Mir ist es angenehm und so bricht langsam die Nacht herein.
Ein Impuls
Ich habe mich dann gefragt, wie das Licht des Tages war, wörtlich und übertragen. Vielleicht magst du heute besonders auf das Licht achten, das einfach da ist, wörtlich und übertragen.
Verweilen in der Gegenwart
Eine kleine Pause machen. Die Augen schließen. Den Atem wahrnehmen. Sich von Gottes Atem umfangen lassen. Ausatmen und die Augen öffnen. Den nächsten Schritt machen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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