Donnerstag, 22. Januar
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Ein anderer Weg
Auf einem anderen Weg unterwegs sein ist in dieser Woche das Motto im Nahverkehr Rhein-Main. Auf der einen Mainseite wird gebaut, jetzt ist auch die andere Seite gesperrt, weil eine Lok entgleist ist. Die Baustelle hat die Bahn zur Seite geschafft, so dass ein paar Züge fahren, auf einem anderen Weg. Oder man nimmt, wie so viele auch ich, dann doch das Auto und fährt auch hier einen anderen Weg, weil es sich überall staut. Immerhin, irgendwie kommt man an.
Ein Impuls
Ein anderer Weg ist nicht automatisch bequem Das kann wie im Nahverkehr lästig bis anstrengend sein. Das kann ich auch nicht einfach sozusagen weg beten. Manchmal ist Mist einfach Mist. Spiritualität ist weder die schnelle Lösung noch die Verklärung der Welt. Eher die – vielleicht vage und unsichere – Hoffnung, dass Gott sich einfach neben einen setzt, mehr nicht. Vielleicht hat er auf meinen Ausruf „So ein Mist“ noch ein zustimmendes Brummen.
Verweilen in der Gegenwart
Eine kleine Pause machen. Die Augen schließen. Den Atem wahrnehmen. Sich von Gottes Atem umfangen lassen. Ausatmen und die Augen öffnen. Den nächsten Schritt machen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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