Freitag, 16. Januar
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Ein anderer Weg
Das Danketagebuch. In dieser Woche befasste sich die Kolumne „nine to five“ der FAZ mit einem Danketagebuch. Die erfolgreiche Juristin hat es bei einer Tombola gewonnen und ärgerst sich über den Gewinn. Was soll sie denn damit anfangen? Wieder so eine Idee von Beratern, die damit Geld machen. Das ist doch bestenfalls Kinderkram. Was soll man denn da reinschreiben? Freundinnen und Bekannte sehen das anders und sind um Vorschläge nicht verlegen: Jemand übernimmt einen Schichtdienst, die Überraschung, wie etwas Schwieriges gut ausgeht, die vertrauende Nachsicht des Lehrers … es gibt vieles für so ein Tagebuch.
Ein Impuls
Dankbarkeit und Dankbarsein ist keine Methode, keine Anleitung für Wellness, kein Geschäftsmodell, aber auch keine Spielerei. Sie kann, ganz im Sinne des Ignatius von Loyola, dabei begleiten, immer mehr ein liebender Mensch zu werden. Sie hat keine Absicht, sondern sie ist einfach – dankbar. Was ist die Dankbarkeit dieses Tages?
Verweilen in der Gegenwart
Eine kleine Pause machen. Die Augen schließen. Den Atem wahrnehmen. Sich von Gottes Atem umfangen lassen. Ausatmen und die Augen öffnen. Den nächsten Schritt machen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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