Montag, 5. Januar

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Weihnachtsklang
Aus dem Buch der Weisheit:
Als tiefes Schweigen das All umfing
und die Nacht bis zur Mitte gelangt war,
da stieg dein allmächtiges Wort, o Herr,
vom Himmel herab, vom königlichen Thron.
Weisheit 18, 14-15
Ein Impuls
Der kurze Text aus dem Buch der Weisheit stammt aus der Eröffnung des Sonntagsgottesdienstes gestern. Er nimmt Bezug auf Weihnachten, die Geburt in der Nacht, das Licht, das in der Finsternis leuchtet. „Als tiefes Schweigen das All umfing“: Musik beginnt mit der Stille vor dem ersten Ton und sie endet in der klingenden Stille nach dem letzten Ton. Mit dem Beten und der Meditation ist es ähnlich und mit einem Tag vielleicht auch. Mit der Stille beginnen, den ersten Ton hören, bevor er erklingt, und in Stille beenden und dem Klang noch lauschen. Aus der Stille auf das Wort lauschen.
Verweilen in der Gegenwart
Musik entsteht, indem ein Resonanzraum zum Schwingen kommt: Der Geigenboden, die Luft in einem Blasinstrument oder der Körper beim Singen. Sich eine kleine Weile schenken und auf die Resonanzen lauschen, die sich zeigen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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