Montag, 29. Dezember

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Weihnachtsklang
Im chinesischen Garten. Die Wintersonne lockt in den chinesischen Garten. Auf dem kleinen Teich hat sich eine Eisschicht gebildet. Zwei Kinder prüfen mit Stöcken, wie fest es ist. Etwas Wasser spritzt auf, also ist die Eisschicht noch zu dünn, um darauf zu gehen. Ich folge lieber der Sonne, die von vorne scheint. Der Weg führt durch ein kleines Bambuswäldchen. Ich staune, wie grün die Pflanzen sind. Etwas weiter blüht der Winterjasmin. „Es ist ein Ros entsprungen … mitten im kalten Winter“, kommt mir in den Sinn. Mit dem Lied verlasse ich den Garten.
Ein Impuls
Mitten im kalten Winter: Das Staunen über die Geburt, von der das Weihnachtslied singt, kann sich auch heute entdecken lassen dort, wo etwas wächst, wo etwas entsteht, was ich nicht erwartet hätte. Gott lässt auch heute Zeichen seiner Gegenwart blühen, Rosen und anderes.
Verweilen in der Gegenwart
Musik entsteht, indem ein Resonanzraum zum Schwingen kommt: Der Geigenboden, die Luft in einem Blasinstrument oder der Körper beim Singen. Sich eine kleine Weile schenken und auf die Resonanzen lauschen, die sich zeigen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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