24.12.25 Haltestellen – Blog und Podcast im Advent

Mittwoch, 24. Dezember, Heilig Abend

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Die Haltestelle

Der kleine Chor auf dem Weihnachtsmarkt: Kurz vor Weihnachten ist es voll. Die Menschen schieben sich durch die Straße, die zwar nicht breit aber zum Glück eine Fußgängerzone ist. Langsam geht es voran und Chorgesang kommt näher. In einer Nische an Liebfrauen stehen 4 Sängerinnen und Sänger. Die schönen Stimmen legen sich über die wogende Menge. Sie singen „Nun freut euch ihr Christen“ und mit dem Refrain „Kommt lasset uns anbeten“ gehe ich weiter.

Ein Impuls

Kommt, lasset uns anbeten. Anbetung will einfach da sein und staunen. Staunen, dass in dieser Nacht Gott in die Welt kommt, in einem ihrer hinteren Winkel, in einem Stall. Einfach da sein. Heute steigt Gott an der Haltestelle aus.

Verweilen in der Gegenwart

Innehalten. Für ein paar Atemzüge nichts außer atmen. Den Moment wahrnehmen und noch etwas verweilen. Sich lösen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.