20.12.25 Haltestellen – Blog und Podcast im Advent

Samstag, 20. Dezember

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Die Haltestelle:

Die Haltestelle am Anfang und Ende der Linie heißt im italienischen „Capolinea“. Es ist der Linienkopf und kann beides bedeuten: Die Endhaltestelle ist zugleich die Starthaltestelle. Auf dem großen Haltestellenschild ist der Linienweg verzeichnet, zumindest die markanten Stationen werden aufgeführt. So weiß man ungefähr, wie der Bus fährt und auch wann. Denn die Intervalle (alle 10 Minuten…) und erste und letzte Fahrt werden angegeben. Genauer macht es auch angesichts des Verkehrs zum Beispiel in Rom keinen Sinn.

Ein Impuls

Das Ende einer Woche ähnelt der Capolinea: Eine Woche endet, die neue beginnt. Wie war der Linienverlauf der letzten Woche, welche Stationen gab es? Wie sieht die Linienführung der kommenden Woche aus? Dabei den Fahrplan nicht zu eng ziehen, ungefähr wie bei den römischen Bussen ist gut genug. Denn so hat der Geist die Möglichkeit, die Fahrt mitzugestalten.

Verweilen in der Gegenwart

Innehalten. Für ein paar Atemzüge nichts außer atmen. Den Moment wahrnehmen und noch etwas verweilen. Sich lösen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.