Montag, 15. Dezember

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Die Haltestelle
Ich habe einen Ausflug nach Basel gemacht und schlendere über den Weihnachtsmarkt. Er ist ähnlich wie bei uns und zugleich auch anders. Es gibt die Buden mit Wollmützen, aber auch einen Stand, wo man Kerzen ziehen kann, relativ viel Glaskunst und natürlich Weihnachtsschmuck. Auch die Glühweinstände fehlen nicht. Zu einer Besonderheit führt mich die Nase. Der Magen meldet sich und passend dazu liegt der Duft von geschmolzenem Käse, von Fondue in der Luft. Ich folge der Spur und an einem Stand gibt es tatsächlich Fondue, das in ein Hot Dog Brötchen gefüllt wird. Gut hat es geschmeckt. Später duftet es am Rande der Altstadt verführerisch nach frischem Lebkuchen. In einem Café haben sie gerade Baseler Leckerli frisch aus dem Ofen geholt.
Ein Impuls
„Immer der Nase nach“ sagt man so. Ja, es gibt angenehme und weniger angenehme Düfte. Der Advent hat seine eigenen Düfte. Und der Alltag? Vielleicht ein Motto für diesen Tag, auf die Düfte des Tages achten. Ganz wörtlich. Immer der Nase nach.
Verweilen in der Gegenwart
Innehalten. Für ein paar Atemzüge nichts außer atmen. Den Moment wahrnehmen und noch etwas verweilen. Sich lösen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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