Mittwoch, 1. Oktober

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Der Strand
Ich fahre am Abend mit dem Auto zurück in die Stadt. Der Himmel gleicht einem Bild von William Turner: Vor mir bauen sich in Grau und Schwarz große Wolkengebirge auf. Ein paar dicke Tropfen klatschen auf die Windschutzscheibe, doch der große Schutt bleibt aus. Der Sonnenuntergang am Stadtstrand ist dramatisch. Wobei ich nach Osten fahre, die Sonne also hinter mir untergeht. Und in der Tat steigert ein Blick in den Rückspiegel die Naturkulisse noch einmal. Im Westen ist der Himmel tiefrot und der kurze Blick in den Spiegel lässt es erscheinen, dass dieses Rot bis auf die Erde fließt.
Ein Impuls
Wie dieser Tag heute verläuft, steht am Morgen noch nicht fest. Vielleicht sind eine Idee oder ein Plan da, doch der Tag gibt das Seinige dazu. Am Abend mag es so dramatisch erscheinen wie der Himmel gestern, oder im Einheitsgrau oder fröhlich bunt. Gott legt seine Farbe dazu, vom Himmel fließend wie das Abendrot, die Farbe seiner Liebe.
Verweilen in der Gegenwart: Meditation to go
Ein paar Schritte gehen. Innehalten. Den Atem spüren. Noch einen Moment warten. Mit einem guten Schritt weitergehen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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